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Fokus: Sicherheit

Diversifikation

Überall investiert sein; über die ganze Welt gestreut.

Was ist der Hintergrund?

Bereits im 14.Jahrhundert sagte der berühmte Philosoph Erasmus: „Vertraue nicht all deine Waren einem einzigen Schiff an.“ Selbstverständlich geht es heute nicht mehr um Waren und Schiffe, sondern, stattdessen um Geld und unterschiedliche Vermögenswerte. In den 1990-er Jahren zeigte Henry Markowitz zudem auf, dass durch Diversifikation auch die Schwankungsverläufe verringert werden.

Für die Zielvest-Philosophie ist die Idee der perfekten Diversifikation der Ursprung aller unserer Empfehlungen. Sie garantiert als einzige Strategie den langfristigen Kaufkrafterhalt + X. Unsere Diversifikationsstrategien sind auf einen Anlagehorizont von 10+ Jahren eingerichtet.



Worum geht es?

Bei der perfekten Diversifikation sollen Risiken besitzt der Anleger winzige Anteile aller Vermögenswerte der Welt. Es können somit keine dauerhaften Substanzverluste entstehen. Der Anleger besitzt einen Teil der Welt.  Er erzielt daraus eine relative Wertsicherheit und neutrale Wertentwicklung gegenüber allen anderen Vermögensinhabern dieser Welt. Egal wie sich die Welt entwickelt, der Anleger ist mit der Diversifikationsstrategie ist immer gleich vermögend gegenüber dem globalen Durchschnittsanleger. Die perfekte Diversifikation ist somit die denkbar risikoärmste Langfristanlage der Welt.

Bei der modernen Diversifikation wird die perfekte Diversifikation mit Anlagen ergänzt, die auch im negativen Marktumfeld positive Ergebnisse liefern können. Solche Intrumente sind jedoch kritisch zu betrachten, weil sie oftmale auf Dauer keine nenneswerte Rendite erzielen.

Die Diversifikation nach Markowitz wiederum verändert die perfekte Diversifikation auf der Weise, dass sie stetig die Zusammensetzung und Gewichtung der Anteile verändert. Markowitz versucht durch die Berechnung regelmäßiger Schwankungsdaten die Schwankung während der Laufzeit zu verringern oder bei gleicher Schwankung ein besseres Ergebnis zu erzielen.


Wie kann ich mir die Diversifikations-Strategie vorstellen?

Um möglichst gut ein „Weltdepot“ darzustellen, werden Fonds und ETF genutzt , weil diese Instrumente die breiteste Streuung darstellen können. Die Auswahl der Fonds erfolgt

  • über verschiedenen Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, Edelmetalle)
  • innerhalb der Anlageklassen (z.B. verschiedene Branchen bei Aktien, Geschäfts- oder Privatimmobilien etc.)
  • verschiedenen Währungen (z.B. Euro, Dollar etc.)
  • unterschiedlichen Regionen (z.B. Europa, USA, Asien)

Die Wertentwicklung eines perfekt diversifizierten Depots ist dementsprechend der gewichtete Durchschnitt der weltweiten Rendite.

Was sind die Stärken und Schwächen der Strategie?

Stärken:

    • Bestmögliche langfristige Kaufkraftsicherung.
    • Sehr verwaltungsarm, der Anleger muss sich fortlaufend nicht groß um die Anlage kümmern oder sorgen.

Schwächen:

    • Es gibt keine Regel, zu welchen Anteilen in die verschiedenen Anlageklassen, Länder etc. investiert werden soll. Dadurch ist eine „perfekte“ Diversifikation nicht möglich.
    • Aufgrund der hohen Anzahl an Werten steigt das Risiko, wertlose Titel einzukaufen, da sie nicht ausreichend geprüft werden können.
    • Aufgrund der Kleinteiligkeit können zu hohe Kosten entstehen, die die Durchschnittsrendite unattraktiv werden lassen.
    • Der Anleger hat die sicherste Anlage der Welt, aber er kann die Einzelteile nicht greifen oder verstehen. Er erleidet das Gefühl eines Kontrollverlustes.