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Fokus: Wachstum

Stockpicking

Bestmögliche Selektion gemäß Fokussierung

Was ist der Hintergrund?

Grundsätzlich sollte jeder Anleger ausnahmslos den Marktdurchschnitt über die perfekte Diversifikation kaufen. Er hat somit langfristig kein Risiko zu tragen und erzielt die durchschnittliche Rendite pro Zeiteinheit. Wenn jedoch ein Anleger bewusst vom Durchschnitt abweichen möchte, dann betreibt er eine Marktselektion nach seinen Vorgaben.

Für den Anleger mit erhöhter Gewinnerzielungsabsicht könnte eine Selektion der Werte mit nachfolgenden Kriterien zielführend sein:

    • Value (Unterbewertete Unternehmen)
    • Quality (Unternehmen mit hoher Produktqualität)
    • Growth (Wachstumsstarke Unternehmen)
    • Pearls (Unentdeckte, besonders wertvolle Unternehmen)


Was ist Stockpicking?

Das Wort Stock wird im Englischen für den Wertbestand eingesetzt, oft auch  bei Aktienwerten. Beim Stockpicking geht es somit zumeist um das Picken von besonders wertvollen Aktien, also der Selektion von Werten.  Stockpicking ist eine aktive Strategie bei welcher bewusst bestimmte Werte selektiert / ausgepickt werden, um damit besser zu sein als der Marktdurchschnitt

Der Anleger beauftragt mit dem Stockpicking aktive Fondsmanager, die wiederum ihre Kenntnisse in Mehrwerte für den Anleger umwandeln sollen.



Wie genau kann ich mir das vorstellen?

Wir suchen Fonds aus, welche grundlegend dem gewählten Fokus entsprechen. Dabei wählen wir die Fondsmanager nach bestehenden Performancezahlen, aber auch nach nachvollziehbaren Selektionsverfahren aus. Die Anzahl der Werte im Fonds sollte in der Regel deutlich unter 100 Werten liegen, damit der Wettbewerb unter den Werten zu den besten Ergebnissen führt. Unsere Stockpickingortfolios umfassen 5 - 10 aktive Fonds mit dem gewählten Fokus.

Was sind die Stärken und Schwächen der Strategie?

Schwächen:

    • Durch die Konzentration auf wenige Werte besteht kaum Diversifikation, sodass bestimmte Risiken stärker ins Gewicht fallen (z.B. Krise einer Branche oder Landes).
    • Schwankungen können stärker als im breiten Markt ausfallen.
    • Eine Markterholung kann länger dauern, als dies beim breiten Markt der Fall ist.

Stärken:

    • Durch den Fokus auf wenige Werte können Risiken aber auch oft schneller erkannt werden.
    • Die Entwicklung ist stark von den einzelnen Titeln abhängig. Das kann sowohl sehr positiv als auch negativ sein.
    • Starke Involvierung des Anlegers selbst und daher hohe Selbstbestimmung.
    • Geringerer Zeitaufwand bei der Konzentration auf weniger Werte und besserer Fokus.