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Krisenkauf

Die perfekte antizyklische Strategie

Was ist der Hintergrund?

Gewinn bei Wertpapieren ist vereinfacht gesagt die Differenz zwischen Einkaufswert und Verkaufswert, zuzüglich den erhaltenen Ausschüttungen. Gewinnorientierte Anleger suchen oftmals den "richtigen" Einstiegszeitpunkt" und den richtigen "Verkaufszeitpunkt". Sie versuchen antizyklisch zu agieren. Bei dieser Vorgehensweise ergeben sich jedoch etliche Herausforderungen.

  • Wann ist der "Tiefpunkt" erreicht? Wann ist der Hochpunkt erreicht?
  • Das für den Krisenkauf geparkte Geld wird von Monat zu Monat, Jahr zu Jahr weniger wert.
  • Der Anleger denkt, dass er zum Zeitpunkt der Krise, also in der Zukunft,  wie geplant rational handeln wird. Ist die Krise dann jedoch da, dann handelt er wie in den meisten anderen Entscheidungsbereichen dann doch intuitiv.

Worum geht es?

Beim der Strategie Krisenkauf geht es um systematisches, antizyklisches Verhalten. Der Anleger möchte von den starken Schwankungen des Marktes profitieren und eine überdurchschnittliche Rendite erreichen.

Der Anleger vereinbart mit Zielvest konkrete Einstiegs- und Ausstiegspunkte an die er sich im Nachgang auch hält.

Wie kann ich mir die Krisenkauf-Strategie vorstellen?

Die Grundvoraussetzung, um zu Krisenzeiten günstig einkaufen zu können, ist, zu dem Zeitpunkt genügend Kapital zu haben. Deswegen wird zu Beginn ein Teil des Anlagevermögens als Liquiditätsreserve zurückgelegt. Im nächsten Schritt wird eine Anlage ausgewählt, die sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit von einer Krisensituation auch wieder erholt. Es werden die Grenzen festgelegt, zu denen nachgekauft wird und die Nachkäufe wieder mit Gewinn verkauft werden.

Zielvest erinnert ihn zu den vereinbarten Zeitpunkten und bereitet die antizyklischen Transaktionen vor. Ausführen muss der Anleger dann selbst.

Was sind die Stärken und Schwächen der Strategie?

Stärken:
    • Der Startzeitpunkt ist beinahe irrelevant.
    • Guter Kontrollmechanismus dank festgelegten Regeln, um antizyklisch zu handeln.

Schwächen:
    • Der Anleger muss in guten Zeiten geduldig sein, und akzeptieren, dass die Liquiditätsreserve in dieser Zeit kaum Rendite einbringt.
    • Die genaue Festsetzung der Limits kann schwierig sein.
    • Um schnell handeln zu können benötigt man ETF, aber diese besitzen in kritischen Marktphasen möglicherweise überzogene Handelskosten (Spreads).