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Diversifikation

Klassische Diversifikation (30/10/50/10)

Überall investiert sein; über die ganze Welt gestreut.

Was ist der Hintergrund?

Bereits im 14.Jahrhundert sagte der berühmte Philosoph Erasmus: „Vertraue nicht all deine Waren einem einzigen Schiff an.“ Selbstverständlich geht es heute nicht mehr um Waren und Schiffe, sondern, stattdessen um Geld und unterschiedliche Vermögenswerte. In den 1990-er Jahren zeigte Henry Markowitz zudem auf, dass durch Diversifikation auch die Schwankungsverläufe verringert werden.

Worum geht es?

Bei der perfekten Diversifikation sollen Risiken besitzt der Anleger winzige Anteile aller Vermögenswerte der Welt. Es können somit keine Verluste mehr entstehen. Der Anleger besitzt einen Teil der Welt.  Er erzielt daraus eine relative Wertsicherheit und neutrale Wertentwicklung gegenüber allen anderen Vermögensinhabern dieser Welt. Egal wie sich die Welt entwickelt, der Anleger ist mit der Diversifikationsstrategie ist immer gleich vermögend gegenüber dem globalen Durchschnittsanleger.

Konzept & Umsetzung

Aktienanteil:
Große Streuung mit möglichst wenigen Fonds durch den 1.600 Titel umfassenden World Index, jedoch mit Schwerpunkt Amerika. Damit das Währungsrisiko niedriger ist und auch kleinere Werte hinzu kommen ergänzen wir den Worldindex mit dem Eurostoxx 600 Index. Ebenfalls große Streuung, aber insgesamt deutlich kleinere Werte. Um Deutschland etwas über zu gewichten investieren wir noch 10 % in den DAX. (Aktiv 0/Passiv 100)

Immobilienanteil:
In diesem Depot erfolgt die Immobilieninvestition über Immobilienaktien weltweit.

Zinsanteil:
Im Zinsanteil muss der Anlageausschuss von Smart Money sehr opportun arbeiten. Soweit möglich sollen Zins-ETF eingesetzt werden. Jedoch nur in liquiden Märkten. Gemanagte Zinsfonds haben ebenso eine Daseinsberechtigung. (Aktiv 50/Passiv 50)

Goldanteil und Sonstiges:
Einen Fonds der den Goldpreis weitestgehend abbildet.

Anlageziel

Als Teil meines Gesamtvermögens möchte ich einen Betrag von mindestens € 30.000 in einen (einzelnen) Vermögensbaustein investieren. Das SMARTe Anlageziel für diesen Vermögensbaustein lautet wie folgt: Meine Anlage soll mittel- oder langfristig mit einem klassischen Ansatz (ohne weitere Einschränkungen) auf Basis des Magischen Dreiecks angelegt werden . Meine Absicht für die Anlage ist die Erzielung der bestmöglichen Marktrendite ohne dabei die nachfolgend vorgegebene Risikovorgabe zu überschreiten. Als Finanzprodukte sollen börsennotierte, liquide Geld- und Sachwerte (z.B. durch Fonds & ETFs) genutzt werden. Meine Risikovorgabe lautet: Meine Anlage darf nur ein niedriges Risiko eingehen. Unter einem niedrigen Risiko verstehe ich das Schwankungsrisiko eines Vergleichdepots, das zu 30 % in den DAX® und zu 70 % in Bundesanleihen (10 Jahre) investieren würde. Zusätzlich darf das Substanzverlustrisiko meiner Anlage maximal 5 % betragen. Zur Umsetzung sollen die Werte in meinem Depot breit gestreut werden. Für die Assetklassenallokation sehe ich 30 % Aktien, 10 % Immobilien, 50 % Zinspapiere und 10 % Gold vor (Strategie: klassische Diversifikation).

Zum Erreichen dieses Zieles ist ein Zeithorizont von 5 Jahren vorgesehen, mit jährlichen Kontroll- und Messzeitpunkten in Bezug zu der Entwicklung eines Vergleichdepots, das zu 30 % in den DAX® und zu 70 % in den REX® investiert (als Benchmark). Darüber hinaus soll bei einer negativen Abweichung von mehr als 5 % ein sofortiger außerordentlicher Kontrollpunkt einberufen werden.

Risikoprofil der Lösung

Das Risikoprofil des angebotenen Depots hängt von den Risikoprofilen der einzelnen darin enthaltenen Fonds ab. Der Risikoindikator eines Fonds wird mit einer Skala von 1 – 7 dargestellt, wobei 1 der niedrigsten Risikoklasse, 2 einer niedrigen Risikoklasse, 3 einer mittelniedrigen Risikoklasse, 4 einer mittleren Risikoklasse, 5 einer mittelhohen Risikoklasse, 6 einer hohen Risikoklasse und 7 der höchsten Risikoklasse entspricht.
Halten Sie die empfohlene Anlagedauer ein, dann gehen wir mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass Sie auch bei einem starken Kursrückgang keine Verluste mehr erleiden können. Verkaufen Sie die vermittelten Anlagen jedoch zur Unzeit, dann können Sie Verluste erleiden. Diese können entsprechend der Risikoklasse zwischen 3 % und 80 % betragen. Je länger Sie die Papiere besitzen, desto geringer wird das Verlustrisiko.
In der aktuellen Marktsituation wird ein Engagement in einen Aktienfonds mit den größten deutschen Unternehmen in Risikoklasse 6 eingestuft. Ein Engagement in einen Rentenfonds mit europäischen Staatsanleihen mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 10 Jahren wird mit der Risikoklasse 3 eingestuft.

Die Investmentfonds des Portfolios Stockpicking besitzen zu Beginn folgende Risikovorgaben:

Maximaler Anteil der Risikoklasse 7 = 10 %
Maximaler Anteil der Risikoklasse 6 = 30 %
Maximaler Anteil der Risikoklasse 5 = 50 %

Anteil Risikoklasse 4 mindestens = 50 %
Anteil Risikoklasse 3 mindestens = 30 %
Anteil Risikoklasse 2 mindestens = 0 %
Anteil Risikoklasse 1 mindestens = 0 %

Depotrisiken:

  • Niedriges Substanzrisiko der Anlagen.
  • Die Schwankungen entstehen hauptsächlich durch den Aktienanteil und liegen in etwa bei 50 % der Schwankungsbreite des DAX.
  • Die Höhe der Schwankungen hängt von den einzelnen Märkten ab, es wird nicht versucht aktiv Schwankungen zu verringern.
  • Bei den Zinsanlagen bestehen Risiken aus Ausfällen und Zinsänderungen. Die Zinsanlagen werden opportun von Smart Money gesteuert. Falschbewertungen können zu Substanzverlusten führen.
  • Schwankungen vom Goldpreis inkl. dem US-Dollarrisiko sind vorhanden, werden sich jedoch zumeist mit anderen Schwankungen überlagern.



Weitere Risiken:

  • Wirtschaftsform wie wir sie kennen stürzt zusammen
  • Eine Rezession führt zu einer Erhöhung der Ausfallrisiken. Auch bislang gute Bonitäten verschlechtern sich.
  • Risiken im Banksystem führen zu Ausfällen.
  • Massiver Anstieg der Verschuldung in Europa.
  • Zinsanstieg reduziert den Kurs der bestehenden festverzinslichen Anleihen
  • Zinsrückgang reduziert den Kurs vorhandener Variablen Anleihen
  • Risiken von ETF, falls ETF benutzt werden 
    • Handelsdifferenzen zwischen Markt und Marktnachbildung
    •  Wertpapierleihe
    • Termingeschäfte
    • Swopgeschäfte
    •  Manipulation der gewählten Indizes
  • In obigen Extremfällen kann die Liquidität eingeschränkt sein.
  • Immobilienaktien können stärker schwanken als eine durchschnittliche Aktie,
    • weil diese Gesellschaften in der Regel über Kredite Immobilien gekauft haben.
    • Weil Immobilien derzeit hoch bewertet erscheinen.

Vorteile und Stärken der Lösung

  • Verteilung der Anlagesumme in die größten Märkte für Vermögensanlagen.
  • Der Schwerpunkt auf ETF bringt niedrige Kostenbasis und breite Streuung.
  • Der Schwerpunkt auf ETF verringert den negativen Einfluss von falschen Entscheidungen von Fondsmanagern.
  • Sehr breite Diversifikation einer im Verhältnis kleinen Anlagesumme.
  • Höhere Stabilität der Jahresergebnisse im Verhältnis zu einer Anlage mit 50 % in den DAX und den Rest in Zinspapieren.
  • Es sollte keine höhere Wertigkeit als die Anlage in Gold, Immobilien und breit gestreut in Aktien geben.

Renditequellen, Erfolgs- und Messfaktoren

Die Strategie ist erfolgreich, wenn sich die Welt immer weiterentwickelt und das bestehende Wirtschaftssystem erhalten bleibt.

Renditequellen:

    • Konjunktur weltweit
    • Steigerung der Vermögenspreise (Gold, Immobilien)
    • Rendite aus der dauerhaften Steigerung des Aktienmarktes
    • Rendite aus Zinsen
    • Rendite aus Dividenden
    • Rendite aus Mieten
    • Rendite aus Inflation

Messfaktoren:

    • REX für den Zinsanteil
    • DAX für den Aktienanteil
    • Euro/Dollar für Währungsschwankungen
    • IMX-Entwicklung Mietpreise
    • Inflationsentwicklung
    • Entwicklung Goldpreis

Anleger-Zielgruppe: Für wen ist die Lösung geeignet?

  • Für alle Anleger, die mit mittleren Schwankungen Ihres Depotstandes gut leben können, sich jedoch wünschen, dass die Schwankungsstärke begrenzt bleibt.
  • Für alle Anleger die über eine breite Diversifikation Ihr Vermögen stabil aufstellen möchten.
  • Für alle Anleger die den Fokus auf Stabilität und Werthaltigkeit legen und nicht auf Rendite. Die Rendite ergibt sich aus der Wertveränderung der weltweiten Güter- Zins- und Vermögensmärkte.


Die Zielgruppe benötigt bei der Klassischen Diversifikation 30 keine tiefgehenden Erfahrungen und Kenntnisse bei Aktien, weil wir mit den breit gestreuten Anlagen das Einzelrisiko zu vermeiden versuchen. Die Anleger sollten grundlegendes wirtschaftliches Verständnis besitzen und die Zyklen der Märkte verstehen. Für Zinsanteil sind grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich Zinspapieren sicherlich in der Bewertung hilfreich.

Emotional verlangt dieses Portfolio eine zurückhaltende Renditeerwartung. Die meisten Jahresergebnisse sollten zwischen – 5 % und + 8 % p.a. liegen (sofern die Zinsen sich nicht grundsätzlich ändern).

Anlegertypus:

    • Der Anleger glaubt daran, dass die Märkte langfristig steigen.
    • Der Anleger möchte seine Altersvorsorge über die Beteiligung an den Finanzmärkten aufbauen jedoch keine hohen Risiken eingehen.
    • Der Anleger sucht eine Strategie, wie er die schwankenden Märkte im Griff hat und eine ansprechende Rendite oberhalb des sicheren Zinses erzielen kann.

Kosten und Disclaimer

Siehe ausgewähltes Beratungsmodell.

Jährliche Rückerstattung aus Retrozessionen: 0,1 % - 0,2 %

Beratungsmodelle

Einmalige Beratungsvergütung.

2%

Enthaltene Leistungen:

  • Zielberatung (persönlich oder online)
  • Strategieberatung (persönlich oder online)
  • Risikoprüfung
  • Aufbau und Empfehlung eines zielfokusierten Investmentportfolios

*Alle Preise zzgl. MwSt.

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  • Kosten zzgl MwSt
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  • Individuelle Beratung
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  • 2 Stunden pro Jahr, Ausnahme Neuanlage

  • Online-Beratung
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  • keine Ausgabeaufschläge

  • 6 Stunden pro Jahr, ausgenommen Neuanlage

  • Persönliche Beratung
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  • 0,05 %. ab 250.000,-- €, 0,10 % 1 Mio. € Depotwert


  • nach Strategievorgabe

  • keine Ausgabeaufschläge

  • Ohne zeitliche Begrenzung

Dieses Beratungsmodel ist nicht möglich.

Dieses Beratungsmodel ist nicht möglich.

  • VV-Control
  • 0.30%
  • 0,05 % ab 1 Mio. € Depotwert

  • Täglich

  • keine Ausgabeaufschläge

  • Geeignetheit und Einhaltung der Vorgabe