Telefon: (07131) 88716-12

Die S.M.A.R.T.e Investment-Auswahl

Kennen Sie schon die "eierlegende Wollmilchsau"? In der Finanzsprache werden so Produkte bezeichnet, die scheinbar immer erfolgreich sind, die gute Renditen zu niedrigen Risiken versprechen. In der Physik kommt das Perpetuum mobile diesem Verkaufsversprechen sehr nahe.

Oftmals geht die eierlegende Wollmilchsau mit dem Besitz der "Glaskugel" einher. Wir bezeichnen als Besitzer von Glaskugeln solche Finanzmanagementstrategien, die ein Market-Timing versprechen, die also in steigenden Märkten immer investiert sein wollen und in fallenden Märkten nicht dabei sein wollen. Solche Fonds sind jedoch nicht messbar und noch weniger realistisch. Wir suchen daher smarte Fonds und ETF (nachvollziehbar + prognostizierbar) für Sie aus.

Wir sagen, wer die Glaskugel hat, der braucht keine Anleger, der teilt diese, oder die Informationen daraus, nicht mit anderen Menschen. Wer mit einer "eierlegenden Wollmilchsau" sicher 4 % erzielt, der braucht keine Anleger, der leiht sich für 1 % unendlich Kapital aus und hat 3 % Gewinn davon. Es gibt sie nicht! Das ist nicht realistisch! Daher empfehlen wir nachfolgende Fonds zumeist nicht:

    • Fonds mit wesentlichen Absicherungsstrategien.
    • Fonds oder ETF die stetig die Märkte wechseln.
    • Fonds oder ETF mit dem Versprechen einer marktunabhängigen Rendite.
    • Fonds mit Trading-Strategien.
    • Fonds mit computergesteuerten Tradingstrategien.
    • alle Fonds, die mit Market-Timing arbeiten.


Unrealistisch sind zumeist die Erwartungshaltungen, die von Fondsverkäufer dargestellt werden. Oftmals wird genau diese eierlegende Wollmilchsau verkauft. Der Fonds oder ETF macht fast immer Gewinne und hat kaum nennbare Risiken. Das ist unrealistisch, aber immer wieder vom Anleger gerne gehört. Zumeist verknüpft wird diese Geschichte mit der "Glaskugelgeschichte". Mit der "Glaskugel" bezeichnen wir Market-Timing-Strategien. Diese werden wie folgt kommuniziert:

    • Der Fondsmanager wird vor der Krise verkaufen und dann wieder günstig einsteigen.
    • Er wird ihr Kapital mit Absicherungsgeschäften rechtzeitig absichern und somit Verluste verhindern.
    • Er wird Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen.
    • Er wird immer auf die Gewinnerwerte setzen und die Verliererwerte rechtzeitig reduzieren.
    • Und weil er das alles kann, kostet er auch ein wenig mehr als andere.
Eine Laufzeit macht nur dann Sinn, wenn der Anleger am Ende der Laufzeit mit großer Wahrscheinlichkeit eine Wertsteigerung verzeichnen kann. Diese Wertsteigerung soll dadurch entstehen, das der Wert eine nachvollziehbare mittlere Entwicklung besitzt und nach der geplanten Zeit eine kurzfristige Marktschwankung nicht mehr zu einem Verlust führen wird. Der Anleger muss sich darauf verlassen können, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis seine Anlage eine positive Rendite ausweist.

Fonds, bei denen eine Laufzeitannahme keinen Sinn macht sind:

    • spekulative Fonds mit hohen Risiken (Neuer Markt)
    • Fonds auf Anlagen ohne inneren Wert (Bitcoin, Termingeschäfte, Volatilität)
    • Fonds, die nur auf Trading abzielen.


Unsere Empfehlungen basieren aus einem Anlageuniversum von über 12.000 Investemntfonds und ETFs. Bei der Auswahl wenden wir ebenfalls das SMART-Prinzip an.

Spezifisch bedeutet, dass der Fonds oder ETF eindeutig darstellt, warum er welche Anlagen er auf Basis welcher Regeln und Strategien auswählt und diese Konsistenz auch nachhaltig beibehält. Fonds, die ihren Fonds nicht nachvollziehbar managen, sind nicht geeigent für ein zielgerichtetes Beratungssystem. Berater und Kunde wollen schließlich wissen, was sie erwartet. Unspezifische Fonds sind in der Regel

    • Mischfonds, die ihre Anlagen weitestgehend frei bestimmen können
    • Alle Fonds, deren Manger das eigene Auswahlsystem nicht verständlich nachvollziehbar darstellen können.

Messbar besdeutet, dass der Fonds in liquiden Anlagen anlegt, sodass eine faire Marktbepreisung zu jeder Zeit gewährleistet ist. Dem Fonds ist weiterhin eine Benchmark zuordenbar, die zumindest einen ähnlichen Verlauf wiederspiegelt. Messbar bedeutet auch, dass eine Prognose für die nähere Zukunft auf Basis von konkreten Marktdaten erstellt werden kann.

Nicht messbare Fonds sind oftmals:

    • ETF in illiquiden Märkten
    • ETF, deren Index kaum nachvollziehbar ist
    • Total Return Fonds, deren Entwicklung marktunabhängig erfolgen soll. Das heißt jedoch auch im Umkehrschluss, dass eine Prognose unmöglich ist.
    • Fonds, deren renditequellen an der Wertentwicklung von Marktschwankungen wie Volatillität, Bonität, Zinsänderung, Währungen, ... bestehen. Das sind 50/50 Fonds, es gibt keine sichere langfristige Steigerung, nur ein Hin und Her.

Akzeptabel bedeutet in diesem Sinne, dass vornehmlich die Kosten des Fonds oder des ETF akzeptabel sind. Bei vielen ETF sind jedoch Sonderrisiken (derivative Geschäfte (Lehmann), Wertpapierleihe, ...) versteckt, die zu unkalkulierbaren Verlusten führen können.


Unter diesem Gesichtspunkt verbleiben noch ca. 1.000 Fonds und ETFs als Basis unserer zielgerichteten Anlageempfehlung.

ETF

    • in liquiden Märkten
    • mit hoher Replikationsrate
    • geringer Wertpapierleihe
    • mit nachvollziehbaren Auswahlkriterien

Investmentfonds

    • mit nachvollziehbaren Auswahlkriterien und Strategien
    • mit nachvollziehbaren Performance- und Risikokennzahlen
    • mit sehr guten Researchabteilungen und guten Analysten
    • mit vertretbaren Kosten